Peelinghandschuh richtig nutzen und pflegen

Ein Peelinghandschuh ist schnell erklärt: überziehen, nass machen, los geht’s. Ein paar Kleinigkeiten machen aber den Unterschied – wann du ihn am besten benutzt, wie oft, welche Stellen du besser auslässt und wie du ihn pflegst, damit er lange hält.
Kurz gesagt: Nutze den Handschuh unter der Dusche oder nach dem letzten Saunagang auf nasser Haut, mit leichtem Druck in kreisenden Bewegungen. Ein- bis zweimal pro Woche reicht vielen. Lass Gesicht, gereizte, verletzte oder frisch rasierte Stellen aus. Nach jedem Gebrauch ausspülen und zum Trocknen aufhängen, ab und zu bei 40 °C waschen.
Der richtige Moment
Am angenehmsten ist ein Peeling, wenn Haut und Handschuh warm und nass sind – also unter der Dusche oder in der Badewanne. Viele verbinden es mit dem Saunabesuch: Nach dem letzten Saunagang und dem Abkühlen nutzen sie die Dusche für ein Peeling. So entsteht ein kleines Ritual: Hut auf – Aufguss – Peeling danach.
So geht’s Schritt für Schritt
- Nass machen: Mach deine Haut und den Handschuh gründlich nass.
- Überziehen: Zieh den Handschuh über die Hand, sodass er gut sitzt.
- Sanft starten: Streich mit leichtem Druck in kleinen, kreisenden Bewegungen über die Haut. Arme und Beine kannst du auch in langen Zügen von außen zur Körpermitte hin bearbeiten.
- Nicht schrubben: Der Handschuh hat schon eine raue Oberfläche. Fester Druck ist nicht nötig – es soll sich angenehm anfühlen.
- Abspülen: Spül dich danach gründlich mit Wasser ab und verwende anschließend deine gewohnte Pflege.
Du kannst den Handschuh allein verwenden, mit deinem Duschgel oder mit einem Peeling deiner Wahl. Rücken und Schultern erreichst du am einfachsten, wenn du den Arm über die Schulter führst oder dir jemand hilft – auch dafür ist ein zweiter Handschuh im Set praktisch. Nimm dir Zeit: Ein Peeling ist kein Wettlauf, sondern ein ruhiger Moment für dich.
Wie oft?
Ein- bis zweimal pro Woche reicht vielen. Achte darauf, wie sich deine Haut anfühlt: Wird sie danach rot oder spannt, lass mehr Zeit bis zum nächsten Mal und arbeite mit weniger Druck. Täglich muss es nicht sein.
Diese Stellen lässt du besser aus
- das Gesicht und die Augenpartie
- gereizte, gerötete oder verletzte Haut, offene Stellen und Sonnenbrand
- frisch rasierte Stellen – warte nach der Rasur lieber einen Tag
- frisch gestochene Tattoos
Hast du empfindliche Haut, probier den Handschuh zuerst an einer kleinen Stelle aus und arbeite mit wenig Druck.
Pflege nach jedem Gebrauch
Ein Peelinghandschuh ist nach dem Duschen nass – und genau darum geht es bei der Pflege:
- Spül den Handschuh gründlich mit klarem Wasser aus, bis keine Seifenreste mehr darin sind.
- Drück das Wasser aus.
- Häng ihn zum Trocknen auf, zum Beispiel an einem der Saughaken aus dem Set. Er soll luftig hängen und schnell trocknen können, nicht zusammengeknüllt in der Duschablage liegen.
Den Peelinghandschuh waschen
Ab und zu, etwa einmal pro Woche bei regelmäßiger Nutzung, darf der Handschuh in die Waschmaschine: bei 40 °C, nicht bleichen und nicht im Trockner trocknen. Danach wieder an der Luft trocknen lassen. Die Pflegehinweise auf dem Etikett und auf der Produktseite gelten immer zuerst.
Wird der Handschuh mit der Zeit dünn oder franst aus, ist es Zeit für einen neuen. Benutzt du ihn sehr oft, hilft es, zwei Handschuhe abwechselnd zu verwenden – so kann einer immer in Ruhe trocknen.
Zwei Handschuhe, sechs Farben
Unser Peelinghandschuh kommt im 2er-Set mit zwei Saughaken zum Aufhängen. Es gibt ihn in Grau/Pink, Grau/Grau, Grün/Grün, Lila/Lila, Pink/Pink und Orange/Orange. Praktisch ist das Set, wenn ihr zu zweit seid: Jede und jeder hat einen eigenen Handschuh, und mit zwei Farben gibt es keine Verwechslung. Die Faserzusammensetzung findest du auf der Produktseite in den Pflichtangaben direkt über dem Warenkorb-Button.
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